Unsere Mission ist die Beendigung der Verfolgung von Falun Gong, die das derzeit schlimmste Vergehen gegen die Menschenrechte in China ist. Durch den weltweiten Fackellauf rufen wir die internationale Gemeinschaft auf, die Olympischen Spiele in Peking zu boykottieren, solange die Verbrechen gegen die Menschlichkeit fortbestehen. Wir meinen, dass die Ausführung der Olympischen Spiele in Peking einen Affront gegen den olympischen Geist und eine unmittelbare Verletzung der Olympischen Charta darstellen, die lautet „eine friedliche Gesellschaft und die Wahrung der Würde des Menschen zu fördern.“
Wenn wir alle Stellung beziehen, können wir die Zuversicht haben, dass der Olympische Geist dem chinesischen Volk Hoffnung, Frieden und Freundschaft sowie eine wirkliche Verbesserung ihres Lebens bringen wird. Die Olympische Charta besagt:
Die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden ist zweifellos die größte Menschenrechtsverletzung, die sich jemals in China ereignet hat. Seit der Kulturrevolution hat China nicht mehr einen derart gewaltsamen Angriff gegen das eigene Volk geführt, wo jeglicher sozialer, rechtlicher und staatlicher Apparat gezwungen und manipuliert wird, eine bestimmte Gruppe in der Gesellschaft auszulöschen.
Olympische Spiele und Verbrechen gegen die Menschlichkeit können nicht gleichzeitig in China stattfinden
Fackellauf und Open-Air-Konzert in München
Samstag, 25. August 2007
Upcoming
event: Munich, Germany, Saturday 25 August
2007 |
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11 Uhr: Kundgebung Olympiapark (Spiridon-Louis-Ring/Toni-Merkens-Weg) |
12 Uhr: Fackellauf Olympiapark über Münchener Freiheit zum Marienplatz |
14-19 Uhr: Open-Air-Konzert Marienplatz |
Kontakt: für München: Bernhard Aurenhammer: 0177-656 5315 |
Ein Jahr vor dem Beginn der Olympischen Spiele 2008 in Peking wird am 25. August eine Fackel für Menschenrechte in die Olympia-Stadt München getragen. Die Fackel wurde am vorherigen Samstag von der 7-jährigen Fadu Dai, die ihren Vater aufgrund der Verfolgung von Falun Gong verloren hat, an die ehemalige Leistungssportlerin und deutsche Botschafterin des Fackellaufs Ines Geipel übergeben und vom Olympiastadion bis zur Gedächtniskirche getragen. Fadu hat die Fackel am 9. August in Athen entzündet und wird diese auch in München einige hundert Meter tragen.
Hauptveranstalter des Fackellaufs zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking ist die Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China (CIPFG), eine unabhängige Menschenrechtskoalition von über 300 Organisationen, Journalisten, Juristen, Medizinern, Politikern und Menschenrechtsaktivisten. Co-Veranstalter sind die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), die Union der Opfer Kommunistischer Gewaltherrschaft mit 35 NGOs und die Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus. Bis zum Beginn der Olympischen Spiele 2008 wird die Fackel in über 100 Städte, 35 Länder und fünf Kontinente getragen.
Der Fackellauf soll eine „Blutige Olympiade“ in Peking verhindern und setzt sich für die Freilassung der Anhänger der friedlichen buddhistischen Falun Gong-Bewegung ein. Diese sind laut UN-Sonderbericht für Folter 66% der Folteropfer in China. Berichten zufolge werden sie in chinesischen Arbeitslagern systematisch für Organentnahmen zum Zwecke des profitablen Organhandels getötet. Der Fackellauf soll Druck auf Chinas Regime ausüben und den Menschen in China Hoffnung geben.
Was kann ich tun, fragen sich viele Bürger, um dem Leiden etwas entgegen zu setzen?
Mitmachen beim weltweiten Fackellauf für Menschenrechte,
weil dieses Symbol bis nach China hinein wirkt.